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Fußballspiel

Vereinschronik: Was damals war ...

Die Fußballweltmeisterschaft wurde 1954 in der Schweiz ausgetragen. Der 4. Juli wird im deutschen Fußball unvergessen bleiben. Zum ersten Mal wurde an diesem Tage die deutsche Nationalelf Fußballweltmeister. Der Jubel in Bern und ganz Deutschland kannte keine Grenzen. Deutschland hatte im Endspiel gegen Ungarn 3:2 gewonnen. War dieses eine Motivation für die Freunde des Sportes in unserer Gemeinde? Der Sport in unserer Gemeinde, besonders ist hier der Fußballsport gemeint, war bis dahin nicht beachtet worden und wurde von einigen auch nicht gewünscht. Das "Bolzen" auf den kleinen Schulhöfen wurde auch nur zu bestimmten Zeiten geduldet. Nach der Entlassung aus der Volksschule übten somit die Jugendlichen keinerlei Sport aus, und sie hatten auch keine Möglichkeit sich im Ort einem Verein anzuschließen. Nach dem Kriege waren schon zaghafte Ansätze gemacht worden eine Fußballmannschaft aufzubauen, die dann aber sofort im Keim erstickt wurde. Doch im Laufe der Zeit sammelten sich Schüler und Jugendliche, die mit Fußballspielen ihre Freizeit ausfüllten und sich in ortsinternen Wettkämpfen gegenüberstanden. Besonderen Reiz hatten die Spiele "Ossendurp" gegen die "Westernecke“, die für große Begeisterung und viel Ehrgeiz unter den Beteiligten sorgten. Dem Sieger wurde ein von der „Westernecke" gestifteter Wanderpokal übergeben. Dieser war von Stefan Bewer entworfen und hergestellt worden. Von einem Verein konnte natürlich keine Rede sein, doch es kamen Jugendliche zusammen, die sich wettkampfmäßig auseinandersetzten. Es kam oft vor, dass ein Spielabgebrochen werden musste, weil der Eigentümer des Platzes, auf dem gespielt wurde, erschien. Es wurde oft auch abends auf dem Hofe oder auf der Landstraße" gebolzt". Aus dieser spielenden Jugend bildete sich im Jahre 1954/55 der aktive Kern des späteren Sportvereins.


Am 17. November 1954 referierte der damalige Pfarrvikar Ottersbach über das Thema Bruderschaftsgedanken und Vereinsleben. Hier wurde besonders die Jugend in Sudhagen angesprochen, die bisher noch keinen Zusammenschluss im Sinne eines Vereins realisieren konnte. Vikar Ottersbach regte an, für die Jugendertüchtigung und zur Förderung der Jugendgemeinschaft in Sudhagen eine Sportgemeinschaft der kath. Jugend "DJK" zu gründen. Mit einer Unterschriftenaktion wurde dieses Vorhaben unterstützt. Von Seiten der zuständigen Verwaltung und Behörden war hierzu eine Genehmigung erteilt und die Bereitstellung eines Sportgeländes überprüft und gefördert worden. Ende des Jahres 1954 beendete Pfarrvikar Ottersbach sein Wirken in Sudhagen und wurde nach Mellrich im Kreis Lippstadt versetzt. Sein Nachfolger Pfarrvikar Dalkmann setzte die begonnene Jugendarbeit

Pfarrvikar Josef Dalkmann

fort und wurde zum Initiator und zur treibenden Kraft für den kommenden Verein. Der Wille der Jugend zur Sportausübung und Sportgemeinschaft, sowie der Wunsch nach sinnvoller Freizeitgestaltung gaben den Anlass, Pfarrvikar Dalkmann, umgehend nach seiner Amtseinführung, um Unterstützung zu bitten, einen Verein zu gründen und aufzubauen. Zur Freude aller Sport- und Gemeinschaftssuchenden gab Pfarrvikar Dalkmann seine Zustimmung und war sofort bereit, hier zu helfen. Dank seiner intensiven Jugendarbeit konnten in der Gemeinde Hürden überwunden und die Vorurteile gegen den Sport abgebaut werden. Kirche und Jugend arbeiteten hier Hand in Hand. Es sollte ein Verein werden, der den Sport mit der kath. Jugendpflege verband.


Am 30. Januar 1955 wurde in der Gastwirtschaft Blienert eine Gründungs-versammlung einberufen. An dieser Versammlung nahmen 53 sportbegeisterte sowie jugendfördernde Bürger teil.


Unter Vorsitz von Pfarrvikar Dalkmann wurde folgendes festgelegt:

Wappen SV DJK Sudhagen 1955
Wappen SV DJK Sudhagen 1955

  • Der Verein trägt den Namen DJK Sportverein Sudhagen

  • Der Verein ist Mitglied des DJK-Hauptverbandes und des Westdeutschen Fußballbundes

  • Der Verein führt das DJK-Banner und das DJK-Zeichen

  • Der Verein trägt die Farben ROT – Weiß

  • Der Verein treibt die Sportarten Fußball und Leichtathletik.



In der anschließenden Wahl wurde wie folgt gewählt:


  • 1. Vorsitzender Heinrich Hagenhoff


  • 2. Vorsitzender Willi Göstenkors


  • Geschäftsführer Christian Höber


  • Kassierer Stefan Hils

  • Technischer Leiter Paul Heinrichsrüscher

  • Jugendleiter Bernhard Wolke

  • Vereinslokal Gastwirtschaft Bernhard Niermann


Der Geistliche Beirat des Vereins war Pfarrvikar Dalkmann. Der Wunsch aller Beteiligten war, den Spielbetrieb möglichst schnell aufzunehmen. Die ersten Trainingsstunden fanden auf den Kanalwiesen im Sudhägerbruch statt. Die Spielersitzung am Donnerstag und das Training am Freitagwaren immer gut besucht. Die von den Behörden zugesagten Sportanlagen konnten zunächst nicht erstellt werden, der Verein musste diese in eigener Regie aufbauen.

Die kurzfristige Bereitstellung eines Sportplatzes, das größte Problem des Vereins, wurde vom 1. Vorsitzenden Heinrich Hagenhoff gelöst, der spontan ein Gelände für den Sportbetrieb zur Verfügung stellte. Der Platz lag nahe der Grenze der Nachbargemeinde Westenholz und wurde allen unter dem Namen "Hank Heie", der spätere "Betzenberg", ein Begriff. Der Platz konnte in Eigeninitiative aufgebaut und für den Spielbetrieb hergerichtet werden. Umkleidemöglichkeiten waren bei Hagenhoff und im Vereinslokal Niermann. In kurzer Zeit stieg die Zahl der Mitglieder auf fast 100 an. Neben diesen sportlichen Aktivitäten wurde der Geist des DJK-Gedankens gepflegt und gefördert.


Am 1. September 1955 war es endlich so weit. Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen e. V. bestätigte die Verbandsaufnahme des Vereins. Am 1. Februar 1956 konnte mit dem Gastwirt Bernhard Niermann der Pachtvertrag über ein zukünftiges Sportgelände abgeschlossen werden. Ortsnähe, mehr Zuschauer, bessere Trainingsmöglichkeiten usw. waren die großen Vorteile. Das Jugendleben wurde somit in die zentrale Lage des Ortes verlegt. Die Kosten der Pacht übernahm die Gemeinde Hagen.


Durch einmalige finanzielle Beihilfe des Landkreises Paderborn konnte das erforderliche Material beschafft und der Platz in Eigenleistung ausgebaut werden. Der Zustand des Platzes war nicht immer optimal.

Nach Regenschauern bildeten sich große Wasserflächen, die bis zu einem Drittel die Spielfläche bedeckten. Es kam oft zu den berüchtigten Wasserschlachten, bei denen die Taktik des Ballspielens zu einer geheimen Waffe wurde und oft zu Siegen führte. Der Ball konnte kaum flach gespielt werden, die Bremskraft des Wassers hatte schon manchen Gegner verwirrt.

Total durchnässt und verschmutzt konnte nach Spielende das erste Bad bereits im Wasser des Haustenbaches genommen werden. Oft musste der Ball aus dem fließenden Wasser gefischt werden. Dieses führte zu nicht vorgesehenen Ruhepausen. Auf der anderen Seite des Haustenbaches stellte sich deshalb immer ein Balljunge auf, der den Ball wieder auf das Spielfeld schaffen musste, da sonst die Spieler durch knietiefes Wasser hätten waten müssen.

Beim Vereinslokal Niermann standen große Wannen mit Warmwasser bereit.

Der Gastverein hatte seine Umkleidemöglichkeiten in der Backstube, während sich die Heimmannschaft auf der "Bühne", einem Nebenzimmer im Hause Niermann, umkleiden konnte.


Engelbert Willeke

Im Jahre 1957 übernahm der Lehrer der Kirchschule, Engelbert Willeke, den 1. Vorsitz des Vereins. Der scheidende Vorsitzende Heinrich Hagenhoff wurde auf Grund seiner Verdienste zum Ehrenvorsitzenden des Sportvereins ernannt.

Am 17. März 1957 wurden erstmals aktive Spieler zu dem in Marienloh stattfindenden Frühjahrswaldlauf entsandt. Zu weiteren Laufwettkämpfen, wie der jährlich stattfindende Frühjahrswaldlauf und die Wettlaufeinlagen bei den Sportfesten, konnte der Verein erfolgreiche Teilnehmer entsenden.


Die erfolgreiche Läuferstaffel wurde gebildet aus den Jugendlichen Bernhard Hamschmidt, Theo Schmitz, Reinhard Trienens und Manfred Weiß.

Am 23. März 1957 fand erstmals in der Gastwirtschaft Blienert das vom Sportverein ausgetragene Preisschießen statt. Es war eine sinnvolle, die Vereinskasse unterstützende, Veranstaltung.



Mitbegründer und geistlicher Beirat Pfarrvikar Dalkmann beim Anstoß zu einem Werbespiel.
Mitbegründer und geistlicher Beirat Pfarrvikar Dalkmann beim Anstoß zu einem Werbespiel.

Zum Bedauern aller wurde Pfarrvikar Dalkmann nach Buke versetzt. Die Gemeinde schuldet ihm Dank nicht nur für seine maßgebliche Beteiligung an der Gründung der DJK, sondern auch für die Prägung und Festigung des DJK-Geistes in der Jugend. Die nicht immer zufrieden stellenden Platzverhältnisse, sowie unzureichende Wasch- und Umkleidemöglichkeiten veranlassten den Verein, den Aufbaueines neuen Sportplatzes mit Sportheim voranzutreiben.

Im Jahre 1959 wurde das Gelände am jetzigen Rotdornweg gekauft. 1960 konnte mit dem Bau begonnen werden.


Sportheim Rotdornweg Sudhagen
Sportheim Rotdornweg

Prof. Dr. Reinhard Kösters

Von Herrn Vikar Kösters wurde 1961 die Pfarrgemeinde Sudhagen übernommen.

Nach fast einjähriger Verwaisung kann die Stelle des Geistlichen Beirats besetzt werden. Unentgeltlich beteiligten sich die Mitglieder an den Bauarbeiten der neuen Sportanlage. Die Fertigstellung war im Jahre 1962 und die Anlage konnte in Betrieb genommen werden. Im Jahre 1966 wurden durch Beleuchtungsanlagen die Trainingsmöglichkeiten erweitert.



Lehrer Theodor Fecke übernimmt 1966 den Vorsitz des Vereins, da der bisherige Vorsitzende Lehrer Engelbert Willeke nach Ostenland versetzt wurde. Im Laufe der Jahre wuchs die Zahl der Mitglieder beachtlich. Zu den bereits fußballspielenden Mannschaften kamen Reserve, Alte Herren, Schüler und weitere Jugendmannschaften. Neben dem Fußball wurden der Fanfarenzug sowie die Frauen- und Männergymnastikgruppe gegründet.


Auf Antrag des Sportvereins und der Schule beschloss der Gemeinderat 1971 einstimmig, eine Mehrzweckhalle zu bauen. Sie sollte ein besonderes Zentrum für Sport, Spiel und Geselligkeit in Sudhagen werden.


Mehrzweckhalle Sudhagen

1977 wurde der Geistliche Beirat Prof. Dr. Kösters vom Erzbischof Dr. J. J. Degenhardt als "Geistlicher Direktor" auf "Die Hegge" berufen. Seine Arbeit im

Pater Franz Wesseling

Verein führte sein Nachfolger, Pater Franz Wesseling, weiter. Aus gesundheitlichen Gründen übergab im Jahre 1978 der Geschäftsführer Christian Höber die Amtsgeschäfte an seinen Nachfolger Friedel Balsliemke. 23 Jahre hatte sich der scheidende Geschäftsführer dem Sport und dem Verein gewidmet. Für seine uneigennützige ehrenamtliche Tätigkeit spricht ihm der Vereinseinen herzlichsten Dank aus. Die Mitgliederzahl betrug am 1. Januar 1980, 255. Der Verein unterhält acht Fußballmannschaften, die Damen und Herrengymnastikgruppe und den Fanfarenzug. Im Jahre 1980 feierte der SV DJK Sudhagen sein 25-jähriges Jubiläum. Es gratulierte auch Vikar Dalkmann, der als ehemaliger Geistlicher in Sudhagen bei der Gründung mitgewirkt hatte. In seinem Grußwort brachte er noch einmal die enge Verbundenheit zwischen Kirche und Sport zum Ausdruck. Ein vielfältiges, über zwei Wochen dauerndes Sportprogramm, war von allen Abteilungen auf die Beine gestellt worden. Einem feierlichen Dankgottesdienst schloss sich der offizielle Festakt mit Ehrungen in der Mehrzweckhalle an.


Vorstand beim 25jährigen Jubiläum SV Sudhagen
stehend v.l.: Karl Döinghaus, Alfons Hartmann, Reinhard Thienenkamp, Karl Katzbeck, Josef Thienenkamp, Inge Jung, Hermann Peitz, Anneliese Bolte, Alfred Hein, Johannes Wiesing, Willi Hils, Siegfried Stach; sitzend v.l.: Wilhelm Göstenkors, Liborius Biekehoer, Theodor Fecke, Heinrich Hagenhoff, Herbert Franzsander

Auf der Mitgliederversammlung am 22. Oktober1982 wurde der Satzungstext in Kraft gesetzt.


Ein herausragendes Ereignis des Jahres 1983 war die Gründung der Tennisabteilung. Erstmals wurden in diesem Jahr auch Training für das Sportabzeichen angeboten und die Leistungsprüfungen für die Vergabe durchgeführt.



Friedrich Friedel Balsliemke

Im Juli 1984 stellte sich der 1. Vorsitzende Theo Fecke nach 18 Jahren Vereinsvorsitz nicht mehr zur Wahl. Sein Nachfolger wurde Friedel Balsliemke, der sich seit 1978 schon als Geschäftsführer im Vorstand für die DJK eingesetzt hatte. Die Geschäftsführung übernahm Hans Jürgen Möller. Die Eintragung des SV DJK Sudhagen in das Vereinsregister erfolgte am15. September 1984. Im Jahre 1984 löste sich der Fanfarenzug vom Sportverein, um sich als eigenständiger Verein zu etablieren. Eine bis dahin ungewöhnliche Vereinsstruktur ging damit zu Ende. In der Bundesrepublik gab es damals nur zwei Sportvereine, die einen Fanfarenzug in ihren Reihen hatten. Einer davon war bis zur Trennung der SV DJK Sudhagen. Im Jahre 1984 wurde das Sportheim umgebaut. 1986 erfolgte die Erweiterung der Tennisanlage und der Bau eines dritten Platzes. 483 Vereinsmitglieder hatte jetzt der SV DJK Sudhagen, davon waren 237 in der Abteilung Fußball. Das beliebte Spiel mit dem runden Leder bildete in dieser Zeit den Schwerpunkt des Vereins. Drei Fußballmannschaften der Senioren nahmen am Spielbetrieb teil, wobei die 1. Mannschaft in der Kreisklasse A viele Jahre zu den Spitzen Mannschaften zählte. Im März 1990 wurde eine eigenständige Fußballabteilung gegründet. Aber auch das Interesse an anderen sportlichen Aktivitäten wurde größer, und so wurde ebenfalls gleichzeitig auch eine Breitensportabteilung ins Leben gerufen. Im Jahre 1990 trat Pastor Hunold die

Pastor Heribert Hunold

Nachfolge von Pater Wesseling als Geistlicher Beirat an. Durch die ständig gestiegene Zahl der Mitglieder war eine andere Struktur in der Vereinsführung notwendig geworden.1990 wurden deshalb die Führungsstruktur in Hauptvorstand und Abteilungsvorstände untergliedert. Aus persönlichen und beruflichen Gründen übergab Friedel Balsliemke im Mai 1990 den 1. Vorsitz an Franz Lipsmeier, der bis dahin als stellvertretender Geschäftsführer

Franz Lipsmeier

bereits im Vorstand war. Weitere Mitglieder und Verantwortliche im Vereinsvorstand waren die stellvertretenden Vorsitzenden Werner Brüseke und Willi Hils, Geschäftsführer Rolf Brandhoff, stellvertretende Geschäftsführerin Doris Göstenkors, Kassiererin Brigitte Michaelis und stellvertretender Kassierer Siegfried Stach. Alle hatten sich als gemeinsames wichtiges Ziel die Aufgabe gesetzt, die Selbstverwaltung der einzelnen Abteilungen zu unterstützen.1990 musste das Sportheim gründlich renoviert und erweitert werden. Gut zwei Jahrzehnte lang war es nach dem Bau Anfang der sechziger Jahre das Vorzeigeprojekt schlechthin im Kreis Paderborn. Aber in den folgenden Jahren hatte der Zahn der Zeit dann doch mächtig am Gemäuer genagt. Hinzu kamen steigende Ansprüche der Benutzer an solche Gemeinschaftseinrichtungen. Dadurch waren eine Renovierung und die Erweiterung dringend erforderlich geworden. Es wurde das Sportheim um etwa 70 Quadratmeter vergrößert. Erneuert wurden das Dach, die Sanitäranlagen, die Fenster und die Hofpflasterung. Anpacken hieß es - insgesamt 2000 Stunden Eigenleistung erbrachten die Vereinsmitgliederbei der Sportheimerneuerung. Dass Solidarität im Sudhagener Vereinsleben von Bedeutung ist, bewiesen die Sportler auch mit einer ansehnlichen Spende an das Trompeterkorps Sudhagen für die Anschaffung von Uniformen und Instrumenten. Seinen 40. Geburtstag feierte der Verein im April 1995 in der frischrenovierten Mehrzweckhalle. In der Feierstunde konnte ein erfreuliches Resümee der vergangenen vier Jahrzehnte gezogen werden. Das bestehende Angebot des Vereins bekam gute Noten und fand sehr große Zustimmung. Das zeigte sich unter anderem in dem starken Zugang von 76 Neuaufnahmen in den Jahren 1994 und 1995. Der Zuwachs erklärte sich in erster Linie aus 51 Jugendlichen. Der Verein zählte jetzt 529 Mitglieder. Zurzeit kicken sieben Fußballmannschaften, während die Breitensport Abteilung über je zwei Frauen- und Männergruppen, je ein Frauen- und Mädchenvölkerballteam und fünf Kinderturngruppen verfügt. In der Tennisabteilung frönen sieben Teams dem "weißen Sport". 1996 trat Pastor Krems die Nachfolge von Pastor Hunold als Geistlicher Beirat an. Im gleichen Jahr beantragte der SV DJK bei der Stadt Delbrück die Errichtung eines Bolz- und Trainingsplatzes, weil die Zahl der Plätze für die vielen aktiven Mannschaften nicht mehr ausreichte. Im Jahre 2000 genehmigte die Stadt Delbrück den Zuschuss für die dringend benötigte Trainingsanlage. 2001 wurde mit der Planung der Trainingsanlage begonnen. Ermöglicht worden waren die Planungen und der Bau der erweiterten neuen Trainingsanlage, nachdem die Verhandlungen über den Verkauf des Grundstücks mit dem Vorbesitzer zügig abgeschlossen werden konnten. Ganz im Sinne von Spiel und Sport in der Gemeinde wurde hier Entgegenkommen gezeigt und ein großzügiges Gelände für die Zukunftbereitgestellt.2001 löste Bodo Kirchwehm den 1. Vorsitzenden Franz Lipsmeier ab, der aus beruflichen und privaten Gründen für die Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stand. Bodo Kirchwehm war auch schon von 1980 bis 1996 als Jugendobmann tätig. Der Umbau und die Erweiterung des Sportheimes am Sportplatz wurden im Jahre 2001 abgeschlossen. Eine zusätzliche Blockhütte mitentsprechender Inneneinrichtung für Versammlungen, Spielersitzungen wurde aufgebaut. Im Jahre 2003 begannen die Arbeiten an der neuen Spielplatzanlage. Diese große Aufgabe für den Verein haben wir aufgrund seiner Bedeutung in einem Sonderartikel beschrieben. Am 4. November 2004 wurde die im März 2004 geänderte Satzung vom Amtsgericht Delbrück bestätigt und eingetragen. Der SV DJK Sudhagen hat im Jubiläumsjahr 720 Vereinsmitglieder. Fußball, Breitensport und Tennis sind sportliche Schwerpunkte des Vereins. Jedes Jahr laden die Fußballer zu Turnieren in der Sportwerbewoche ein. Die Tennisabteilung veranstaltet jährlich Vereinsmeisterschaften, ein Eröffnungsturnier und ein Kinderfest. Sowohl die Fußballmannschaften als auch die Tennissportler beteiligen sich an den Ligameisterschaften. Beim Breitensport beteiligen sich Männer und Frauen an den Radtourenmit geselligem Ausklang. Jedes Jahr wird außerdem ein Hallenturnier veranstaltet, bei dem der Vereinsmeister im Fußball ausgespielt wird. Hauptaustragungsort aller sportlichen Aktivitäten ist neben der Außensportanlage die Mehrzweckhalle. Treffpunkt nach den Fußballspielen, für Versammlungen und gemütliches Beisammensein ist das Sportheim am Sportplatz.


Für besondere Vereinsarbeit wurden folgende Mitglieder ausgezeichnet:

  • Anton Ahlers,

  • Friedrich Balsliemke,

  • Liborius Biekehoer,

  • Bernhard Blienert,

  • Rolf Brandhoff,

  • Josef Breimhorst,

  • Bernhard Brökelmann,

  • Franz Brökelmann,

  • Josef Brunnert,

  • Karl-Heinz Dieks,

  • Hermann Döinghaus,

  • Karl Döinghaus,

  • Georg Ewers,

  • Theodor Fecke,

  • Herbert Franzsander,

  • Johannes Franzsander,

  • Bernhard Göstenkors,

  • Wilhelm Göstenkors,

  • Bernhard Hagenbrock,

  • Georg Hagenbrock,

  • Heinrich Hagenhoff,

  • Bernhard Hamschmidt,

  • Anton Hansmeier,

  • Stefan Hansmeier,

  • Wilhelm Hansmeier,

  • Alfons Hartmann,

  • Georg Hils,

  • Stefan Hils,

  • Christian Höber,

  • Franz Höber,

  • Meinolf Jäger,

  • Karl Katzbeck,

  • Johannes Kemper,

  • Stefan Kettelgerdes,

  • Franz Köthemann,

  • Franz Lipsmeier,

  • Stefan Lummer,

  • Brigitte Michaelis,

  • Josef Michaelis,

  • Stefan Peitz,

  • Monika Preuß,

  • Franz-Josef Rump,

  • Stefan Sandmeyer,

  • Maria Sandtüns,

  • Rudolf Schäfers,

  • Werner Schmidt,

  • Theodor Schmitz,

  • Wilhelm Schröder,

  • Siegfried Stach,

  • Georg Tepper,

  • Alfons Thielemeier,

  • Bernhard Thielemeier,

  • Karl Thielemeier,

  • Josef Thienenkamp,

  • Reinhard Thienenkamp,

  • Raimund Trienens,

  • Reinhard Trienens,

  • Johannes Wiesing,

  • Josef Wiesing,

  • Theodor Wolke.

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